Ich hab da einfach mal eine banale Frage. Ich bin eigentlich voll am stillen, das klappt auch alles wunderbar den Tag über, da hat Tim Ole einen Rhytmus von ca. 3-4Stunden. Doch sobald es auf den Abend zu geht so 19-20Uhr verkürzt sich der Rhytmus auf alle 2 Std. und der kleine ist sehr unruhig und nur am quaken.
Die Kinderärztin meinte das wären 3Monats Koliken was ich für Schwachsinn halte da er nicht vor schmerzen weint wie wenn er Bauchweh hat.
Jetzt haben wirs seit 3 Tagen so gemacht dass ich ihn gegen 20Uhr Stille und die Mahlzeit um 22Uhr wird durch Flasche ersetzt. Ich biete ihm um 24Uhr nochmal was an und dann schläft er bis morgens meistens. Auf jedenfall mehrer Stunden.
Ich hab einfach das Gefühl das er Abends mehr Hunger hat, kann das sein? Und nach 2Stunden ist einfach noch nicht genug wieder da, außerdem ist er zwischendurch so quakig und schreit sich müde das er an der Brust einschläft. Und wenn man ihn dann weglegt wacht er auf.
Ansich hab ich genug Milch, auf jedenfall Tagsüber, da ist er auch super zufrieden, aber Abends hab ich das Gefühl es ist zu wenig.
Kann ich damit was falsch machen? Hat das noch jmd so machen müssen oder hatte eine ähnliche Situation? Für Tipps wäre ich dankbar, denn es ist Abends doch sehr anstrengend immer ein quängelndes Kind zu haben
Bei Nicolas war es Abends auch irgendwann soweit das er vor Hunger ständig wach war und futtern wollte!
Habe dann auch die Stillmahlzeit durch die Flasche ersetzt und siehe da, er hat durchgeschlafen. Denke nicht das irgendwas dagegen spricht zuzufüttern wenn er mit der Mumi nicht auskommt!
Das beruhigt mich gerade schonmal ungemein. Das Problem ist vorallem dass er nicht schläft dann und beim Trinken so erschöpft ist dass er gleich einschläft, naja und dann wacht er nach kurzer Zeit wieder auf und das Spiel geht von vorne los ^^ und ich kann ja nicht den ganzen Abend nur dasitzen und stillen...bin ja nicht nur Milchbar
Und deinem Milchfluss hat es auch nicht geschadet? Ich hab irgendwie Angst dass mir die Milch zurück geht. Ich still mit Stillhütchen und das soll ja schon nicht das optimum sein. Aber ich find das einfach angenehmer.
Ich hab einfach das Gefühl das er Abends mehr Hunger hat, kann das sein? Und nach 2Stunden ist einfach noch nicht genug wieder da, außerdem ist er zwischendurch so quakig und schreit sich müde das er an der Brust einschläft. Und wenn man ihn dann weglegt wacht er auf.
Ansich hab ich genug Milch, auf jedenfall Tagsüber, da ist er auch super zufrieden, aber Abends hab ich das Gefühl es ist zu wenig.
Kann ich damit was falsch machen? Hat das noch jmd so machen müssen oder hatte eine ähnliche Situation? Für Tipps wäre ich dankbar, denn es ist Abends doch sehr anstrengend immer ein quängelndes Kind zu haben
Wenn er an der Brust einschläft, dann gleich wieder aufwecken und nochmals anlegen ggf. kurz warten. So wird er ja nicht satt, wenn er einschläft. Das hatten wir auch oft. Pendelt sich ein.
Trinkst Du über den Nachmittag genug, wenn Du vermutest, dass Du abends weniger Milch hast?
Erhöhte Nachfrage für letztendlich zu mehr Angebot wenn Du ihn öfter anlegst. Mit der Zeit pendelt sich das ein.
Wenn Dir das zu dumm ist, dann fütter zu. Hauptsache Baby satt und zufrieden.
Ja, ich versuch ihn schon aufzuwecken, aber der schläft dann in dem Moment wie ein Stein, kaum zu motivieren.
Mit dem trinken muss ich noch ein wenig dran arbeiten , das ist glaub ich momentan noch zu wenig.
Ich werd ihn jetzt nochmal stillen und dann mal gucken wies läuft. Hat zwar erst um 6 was bekommen...aber was solls, hauptsach satt und einigermaßen zufrieden Eigentlich ist er ja echt lieb aber abends ist das ein kleiner Satansbraten.
Huhu
Ich habe auch gestillt und mein Sohn hatte auch 3 Monats-Koliken. Das heißt nicht unbedingt das die Kinder Bauchweh haben, denn unter den 3 Monats Koliken wird auch das Symptom der Schreikinder reingepackt. Ich hatte eine sehr lange stressige Geburt und mein Kind musste das auch verarbeiten. Wie bei den meisten Babys beginnt das so ab zwischen 16:00 und 22.00 Uhr und kann sich über Stunden hinziehen. Bei manchen schlimmer bei anderen nur kurzzeitig. Anfangs habe ich auch gedacht er hätte mehr Hunger, bis mir meine Hebamme sagte die Zeiten die er am tag hat nicht in der Nacht kürzer werden lassen, sondern mit Schnuller ruhigem reden oder singen, herumtragen, schaukeln überbrücken. Das ist zwar tierisch anstrengend und ich hatte manchmal das Gefühl ich gehe auf dem Zanhfleisch, aber nach ca. 3 Monaten war das vorbei und die Abstände sind dann Nachts von 3 Stunden innerhalb von 4 Wochen auf durschlafen zurückgegangen. Mein Kleiner hatte sich dann mit Ende 6. Monat komplett selber abgestillt gehabt. er hat nie eine Flasche bekommen, sondern nach und nach habe ich die 5 Mahlzeiten tagsüber durch normale Kost ersetzt. Ganz langsam angefangen, nachher hat er immer mehr die Brust verweigert und wollte halt was deftiges haben.
Es ist zwar jedes Kind anderes, aber das war halt meine Erfahrung und ich kann sie nur als eine Idee für dein Kind weitergeben. Wenn die kleinen Würmchen ohne ersichtlichen Grung schreien und auch nicht richtig an der Brust trinken (Abends) dann liegt es meistens daran das sie was verarbeiten und das fällt ihnen schwer und wie sollen sie es anders mitteilen als durch schreien.
Mach dir also keinen Stress und versuch es gelassen anzugehen, dann merkst du ganz schnell was dein Kind will, auch wenn das für dich heißt so manche Nacht durchmachen zu müssen weil es außer herumtragen und schaukeln nichts anderes gibt was beruhigt.
Ich wünsche dir viel Erfolg. Und wenn du mal gar nicht mehr weiter weißt, es gibt Schreiambulanzen und deine Hebamme hilft dir bestimmt auch gerne.
Also den Schnuller will er wirklich selten, lieber einen Finger, allerdings verweigert er sowas gänzlich wenn er Hunger hat und dass ist Abends dann leider der Fall. Das geht jetzt schon mehrere Tage so, ich schätze um die 2Wochen und irgendwann hilft einfach nichts mehr außer füttern, ich denke dass es bei uns wirklich der Hunger ist. Sonst liefen die Abende nämlich so dass er sich einfach nur müde geschrien hat, erschöpft eingeschlafen ist und nach 5Minuten wieder wach war und weiter gebrüllt hat. Das ist seit 3Tage wesentlich besser.
Heute Abend war er richtig ausgeglichen, er hat aber auch mehr geschlafen über den Tag gesehen. War mal wieder richtig schön, wir konnten ihn sogar in seine Wiege legen und er hat sein Mobile bestaunt.
Jetzt bekommt er noch die Flasche für die Nacht und dann bekommen mein Mann und ich hoffentlich so um die 5Stunden schlaf.
Ich werd dann morgen berichten, wenn ich gelassen werde.
Macht es auf jeden Fall so, wie ihr glücklich seid. Wenn es so besser klappt, dann ist das auch gut- Hauptsache, alle sind zufrieden und entspannt. Macht keinen Sinn, wenn du dich unter Druck setzt. Das ist auch nicht Sinn der Sache.
Finde es faszinierend, dass euer Zwerg schon recht viel schläft dadurch. Adrian meldet sich nachts immer noch alle 3-6 Stunden, je nachdem. Meist werde ich nach ca. 3 Stunden einmal geweckt.