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  #61 (permalink)  
Alt 31.10.2009, 12:15
Dwarfish
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Hi, bei uns wird auch seit 8 Jahren "gepatchworkt". Meine Kinder sind 12, 14 und 16, die von meinem Mann 14 und 16.

Mit meinen Kids klappt es gut, sie haben einen Zweitpapa gefunden und trotzdem guten Kontakt zum Papa.
Mit den "Stiefkindern" läuft es eher nicht so rund, da die Mama den jahrelangen Ehekrieg, die Trennung und mich und mein späteres Erscheinen vor den Kindern durch den Kakao gezogen hat. Sie kamen zwar regelmäßig, waren aber eifersüchtig auf unser fröhliches Familienleben (hier gibts keinen Dauerdruck, dafür wird viel gelacht), haben mein Essen boykottiert und und und, irgendwann wollten sie nicht mehr kommen, mein Mann hat sich aber immer mit ihnen woanders getroffen.
Mittlerweile hat die Ex-Frau auch wieder geheiratet und noch ein Kind bekommen und redet nicht mehr schlecht, aber die Kinder sind geprägt. Mein Mann bemüht sich und es gibt einen losen Kontakt, sein Sohn schläft auch ab und zu bei uns, redet viel mit mir und Küsschen gibts auch, das Mädchen blockt aber viel und meldet sich von sich aus nur bei Papa, wenns um Finanzielles geht (bei ihrer Konfirmation wurden wir lt. Tischkarten in die hinterste Ecke gesetzt). Alles nicht so leicht, doch die Kids können nichts dafür und ich hoffe darauf, dass mit dem Erwachsenwerden auch das Drübernachdenken und ne eigene Meinung einsetzen...
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  #62 (permalink)  
Alt 31.10.2009, 14:35
soul78
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Wir sind auch eine kleine Patchworkfamilie...

Mein Mann und ich sind nun seit 2 Jahren zusammen
*verheiratet seit fast 3 monaten*
Ich habe eine kleine süße maus mit in die ehe gebracht,sie ist mitlerweile 5,5 jahre jung....
Am anfang war alles klasse,die beiden liebten sich total,er spielte viel mit ihr und sie tobten zusammen rum...
Nun seit er aber fest zu mir gezogen ist,gibt es leider immer wieder zickereien...
er denkt meine tochter ist schuld daran,ich bin anderer meinung...
klar zickt sie ihn viel an,manchmal tagelang,aber es muss ja einen grund haben...
eventuell ist ihr nun bewusst geworden,das da nun doch noch einer ist mit der sie ihre mutter teilen muss,jemand,der ihr auhc was zu sagen hat...

deswegen werden wir am 12 november zur familienhilfe gehen udn uns beraten lassen...

nachzügler sind in arbeit und ich hoffe,das die nicht allzu lange auf sich warten lassen..
wenn es nächstes jahr klappen würde wäre toll
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  #63 (permalink)  
Alt 01.11.2009, 13:45
Hattie
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Zitat:
Zitat von soul78 Beitrag anzeigen
er denkt meine tochter ist schuld daran,ich bin anderer meinung...
Das klingt ganz danach, als würdest Du Stellung zu ihren Gunsten beziehen und damit funktioniert ihre Masche. Ich wünsch euch viel Erfolg mit der Familienhilfe. Allerdings denke ich für meinen Teil, daß ein Baby derzeit das Ganze nur verschärfen würde. Vllt. lieber erst das eine klären, dann das andere "basteln". Toi, toi, toi.
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  #64 (permalink)  
Alt 01.11.2009, 14:00
Hattie
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Zitat:
Zitat von Hattie Beitrag anzeigen
Zur Patchworkfamilie:

Meine große Tochter kam, da war ich noch ledig. Damals (1995) ging die Hälfte des Sorgerechts trotz Vaterschaftsanerkennung an das Jugendamt. Nach der Eheschließung mit ihrem Vater waren wir gemeinsam sorgeberechtigt. Nach der Scheidung behielten wir das bei, allerdings lebt die Große bei mir.
Nach der recht kurzen Ehe lebte ich mit dem Erzeuger meiner kleinen Tochter zusammen. Vaterschaft wurde anerkannt, allerdings blieb das Sorgerecht durch Gesetzsänderung 2000 bei mir. Und ich hatte auch nie das Bedürfnis, dieses zu ändern. Denn mir war schon in der Schwangerschaft klar: das hält nicht.
Und ich sage Erzeuger, weil er sich seit 2004 nicht mehr um die Kleine kümmert. Unterhalt schon eh ein Problem, seit Ewigkeiten eh nicht mehr.

Nun lebe ich seit 1.1.05 mit meinem jetztigen Ehemann zusammen, und wir sind nun ein Jahr verheiratet. Und nun möchte er die Kleine adoptieren. Denn auch sie hat es verdient, einen Papa zu haben, der auch Papa ist. Und mein Mann kümmert sich bestens um meine Mädels.
Es soll aber "nur" die Kleine adoptiert werden, weil die Große einen guten Kontakt zu ihrem Vater hat und das auch so bleiben soll.

Unser Jugendamt hat uns die entsprechende Liste zukommen lassen, was wir benötigen. Unter anderem eine notariell beglaubigte Zustimmung des Erzeugers. Dazu kann ich ihn schriftlich aufforden und wenn er net reagiert, macht das auch gerne das JA. Wenn er dem nicht zustimmt, hätten wir lt. meines Anwalts gute Möglichkeiten, die Zustimmung von einem Familiengericht anstelle des Erzeugers zu bekommen.

Ach ja, wir haben denn nach der Eheschließung auch eine Namensänderung durchführen lassen. Wir wollten auch dem Namen nach eine Familie sein. Die Große durfte sich selbst aussuchen, ob sie das will. Und ihr Vater hat zugestimmt. Das mußte er beim Standesamt dann belegen.
Bei der Kleinen habe ich entschieden, da sie eh nicht den Namen ihres Erzeugers hatte.

Zum Punkt, daß ein Vater/Erzeuger (ich trenne das mit Absicht, Vater ist man nicht automatisch, wenn man(n) seine Gene weiter gegeben hat) seine Vaterschaft verwirkt: ich habe schon mehrmals von JA und Anwalt zu hören bekommen, daß ich als Mutter dem Erzeuger selbst nach Jahren Nichtkontakt einräumen muss, sein Kind zu sehen.
Ich kanns mit der Auflage versehen, nur im Beisein von JA-Mitarbeitern, aber ich kann es ihm nicht verwehren. Solange er vor Gesetz Vater ist!
Ein Grund mehr für eine Adoption, finde ich.
Nachtrag zu uns: Dezember 2008 habe ich den Erzeuger von meiner Jüngsten angeschrieben, der hat sich bald überschlagen, um schnell beim Notar sein Einverständnis abzugeben, traurig, aber wahr.
Februar 2009 hatten wir alle unser nötigen Unterlagen zusammen und saßen beim Notar. der hat alles in die Wege geleitet. Desweiteren haben wir einen Termin beim zuständigen JA-Mitarbeiter gemacht, der hat sich über 2 Std. unsere Geschichte angehört, Notizen gemacht und nachgefragt. U.a. hat er meinem Mann klar gemacht, wenn ich "weiterziehen" sollte, daß mein Mann trotzdem für mich und das dann adoptierte Kind unterhaltspflichtig sei. Ebenso, daß, wenn dem Kind etwas passiert, er verantwortlich sei, sie zu pflegen / Unterhalt zu gewähren. Allerdings auch andersrum. Wenn sie erwachsen ist, und ihm passiert etwas, ist sie auch verantwortlich.
Letztendlich stellte sich für uns da nur die Frage, sollte sie weiterhin für ihren Erzeuger ggf zur Rechenschaft gezogen werden, mit dem sie rein garnichts zu tun hatte, oder eher mit ihrem Ziehvater? Klare Antwort für uns, wir haben die Adoption durchgezogen.
Der JA-Mitarbeiter war auch noch einmal bei uns im Hause, um uns als Familie zu befragen. U.a. auch, was unsere Große von der ganzen Sache hält.
Ende August hatten wir dann einen Termin beim zuständigen Amtsgericht und der Richter befragte uns auch nur kurz. Nach 10 Minuten war die Sache durch und wir konnten mit einem Eisbecher feiern, daß unsere Familienangelegenheiten gesetzlich geregelt sind.

Unsere große Familie hat sich so mit uns gefreut, daß wir spontan das WE drauf eine "Pillerparty" steigen ließen.
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  #65 (permalink)  
Alt 20.05.2010, 23:56
Smin
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Obwohl der letzte Beitrag hier doch auch schon eine weile her ist trau ich mich trotzdem.

Ich lebe seit knapp 2,5 Jahren auch in einer Patchworkfamilie (deren aufbau hoffentlich noch nicht abgeschlossen ist)
Vor 2,5 jahren bin ich mit meinem reund zusammengezogen der 3 Kinder (jetzt 4,5 und 7) mitgebracht hat.
Manchmal kann es sehr stressig sein (was wohl bei jedem mit 3 Kindern der fall sein wird ob es nun die eigenen sind oder nicht) aber im grossen und ganzen klappt es echt super hier. Wir verstehen uns gut und haben ein gutes Verhältniss.
Nur manchmal werd ich ein bischen traurig da ich doch gern hätte das die kleinen Mäuse meine sind und das da für immer die Mutter in unserem Leben mitmischt....
Aber auf jedenfall möcht ich auch noch einen kleinen Woneproppen der "mir gehört" haben. Am liebsten gleich gestern, aber da ich mit den 3 hier im moment um die Ohren hab warte ich doch mal zumindest bis alle in der Schule sind.
Also, vieleicht hat ja doch noch jemand lust sich hier auszutauschen.

Liebe grüsse Smin
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  #66 (permalink)  
Alt 04.01.2011, 23:02
Der Geist ist willig...
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Auch ich lebe in einer Patchworkfamilie.

Ich habe einen 6 jährigen Sohn. Mein Freund hat zwei Töchter (11 und 9). Unsere gemeinsamen Kinder sind 3 Jahre alt und unser Kleiner jetzt 4 Monate.

Bei uns läuft es leider überhaupt nicht gut. Ich kümmer mich um meine 3 Jungs und wenn die Mädels alle 14 Tage da sind und in den Ferien auch um sie. Aber mein Freund kümmert sich nur um seine beiden Töchter. Wenn die rufen, springt er hin.
Wenn bei uns etwas ist, muss ich immer ran. Da hat er irgendeine Ausrede. Man merkt, dass er meinen Sohn nicht akzeptieren will/kann (?!).

Es ist das reinste Chaos, leider. Und wirklich zukunftsträchtig ist es auch nich.


Liebe Grüße, Zera!
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  #67 (permalink)  
Alt 06.05.2011, 17:24
Der Geist ist willig...
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Hallo,

ich bin seit gut einem Jahr mit meiner Freundin zusammen. Sie hat 2 Kinder, 1 Sohn, er ist 15 Jahre alt und eine Tochter, sie ist 8 Jahre alt.
Ich habe eine Tochter aus meiner Ehe, sie ist 12 Jahre alt, sie lebt aber bei meiner Ex-Frau.
Ich wollte mich gerne mit euch austauschen darüber, welche Erfahrungen ihr mit den Kindern des Partners gemacht habt.
Ich habe da gute Erfahrungen gemacht, die Kinder haben mich sehr schnell akzeptiert und wir kommen jetzt gut miteinander klar.
Nur ich frage mich, ob man es schaffen kann die Kinder des Partners so wie die eigenen Kinder anzunehmen.
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  #68 (permalink)  
Alt 01.07.2011, 15:29
Der Geist ist willig...
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Wir sind auch eine Patchworkfamilie.
Ich habe 3 Kinder aus erster Ehe mitgebracht (eines davon ist zum Vater gezogen) und wir haben noch 4 gemeinsame Kinder.
An sich funktioniert es ganz gut, aber ab und an haben wir mit Geistern aus unserer Vergangenheit (Kindheit) zu kämpfen.
__________________

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  #69 (permalink)  
Alt 11.12.2011, 21:09
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Ich lebe auch in einer patchworkfamilie
Meine zwei grossen (tochter 8 und sohn 5) habe ich mit in die beziehung gebracht vor 2 1/2 zogen wir zusammen und bekamen noch eine gemeinsame tochter ...mein freund gibt sich sehr viel muehe mit den kindern und sie sehen ihn ald vater an obwwohl sie wissen das da noch jemand ist ...der sich leider nicht interessiert!
Meinem freund faellt es nicht immer leicht die kinder gleich zu halten aber er gibt sich grosse muehe und versucht sein bestes

Meist laeuft alles prima und wenns probleme gibt dann welche die andere familien auch haben
__________________

nächstes Ziel u 75 erreicht am 20.05.2011
nächstes Ziel u 70 erreicht am 06.11.2011
Endziel 65 ---------------------
Lächeln ist die einfachste art der Welt die Zähne zu zeigen Quelle: Olaf das Grummelschaf
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  #70 (permalink)  
Alt 23.12.2011, 22:19
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Hallo alle zusammen.

Ich freu mich das in diese ecke wieder ein bischen leben gekommen ist und hoffe das ich mich hier mit anderen patchworkfamilien austauschen kann.
Weiter oben steht mein alter beitrag (damals noch unter Smin) und die situation hat sich nicht viel verændert.
Kinder jetzt 6,7, und 9 und immer noch alle zwei wochen fuer 5 Tage mit uns.
Der kleinere macht mir im moment am meisten sorgen. Fuer ihn scheint die umstellung vom haus der mutter zu unserem am schwierigsten zu sein und er testet unsere grenzen doch sehr oft aus.
Er weiss genau was uns auf die Palme bringt und scheint das verhalten dann oft extra an den tag zu legen.

Wir lassen uns dadurch aber nicht alzuoft aus der ruhe bringen (aber manchmal eben doch) und was meine weitere familienplanung anbelangt hæng ich da auch ein bischen.
Ich weiss nicht ob ein kleines (halb)geschwisterchen da eher ruhe oder unruhe reinbringen wird. Ihm fællt es schon oft genug schwer hier nicht wie ein kleinkind verhætschelt zu werden (anscheinend zieht sie ihn morgens noch an, putzt ihm die zæhne und das ist was das ein 6 jæhriger meiner meinung nach langsam alleine machen kann.

Naja, aber gnug davon.
Wenn es hier jemanden gibt der sich in einer æhnlichen situation befindet oder ein bischen darueber berichten möchte wie das neue geschwisterchen angenommen wurde, wuerde ich mich sehr freuen.

alles liebe und ein schönes besinnliches Fest Jasmin
__________________
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