Erklärungen für Buggy Kinderwagen etc. gabs hier ja jetzt schon zur genüge.
Ich kann ja mal erzählen wodrauf ich so geachtet hab beim Kauf bzw. was ich als Vorteil betrachte.
Erstmal haben wir uns für einen Kombikinderwagen entschieden, also einen Kinderwagen mit Softtragetasche für die erste Zeit und dann ist er zum Sportwagen umbaubar, wenn der Kleine sitzen kann/will. Hat in meinen Augen den Vorteil dass man für einen längeren Zeitraum mit einem Kinderwagen auskommt und nicht soviel mitschleppen muss (keinen extra Aufbau für Kindeerwagen oder Sportwagen, da mit Softtragetasche). Allerdings sollte man darauf achten dass der auch in das Auto passt, wenn man nicht wie wir einen Van fährt

Die sind nämlich relativ sperrig.
Dann kam die für mich schwere Entscheidung ob 4 feste Räder oder vorne 2 Schwenkbare. Die 4 festen Räder sind imho sinnvoll wenn man auf dem land wohnt und viel in Wald und Wiesen spazieren geht, da sich die schwenkbaren, meist kleineren Räder da oft drehen und festfahren.
Ich hab mich für große schwenkbare Räder vorne entschieden die man feststellen kann (können eigtl. alle), damit hab ich die Wendigkeit beim einkaufen und hoffe noch einigermaßen gut über "Holperstrecken" langfahren zu können. Außerdem hat es den Vorteil, dass man nicht bei jeder kleinen Richtungsänderung, Kurve etc. den ganzen Wagen runterdrücken muss, das ist auf Dauer sehr schwer und kann auch schonmal die eine oder andere Sehnenscheidennetzündung ergeben wenn man dafür anfällig ist.
3 Räder kamen für mich überhaupt nicht in Frage, das ist mir schlicht und ergreifend zu unsicher.
Außerdem wollte ich ganz gerne einen schwenkbaren Griff haben den man, wie Danni schon sagte, von einer Seite zur anderen schwenken kann mit einem Handgriff, denn es wird defintiv die Zeit kommen, gerade im Sportwagen umbau wo euer Kind die Welt sehen will und nicht immer nur die Mama

außerdem kann man dann das Kind entgegengesetzt der Sonne fahren damit es im Schatten liegt.
Der andere Vorteil von einem schwenkbarem Griff ist bei schwenkbaren Rädern dass man die kleineren Räder auf unebener Strecke hinterherlaufen lassen kann, dass heißt du fährst dich weniger fest.
Allerdings büßt man bei so einem Griff die Fußfeststellbremse ein, das geht natürlich nur wenn der Griff immer auf einer Seite ist.
Wir haben einen Wagen von Teutonia genommen, erstmal ist die Verarbeitung sehr gut, es ist ein deutscher Hersteller, dass bedeutet evtl. benötigte Ersatzteile sind leichter zu beschaffen. Gekauft wurde in einem Baby-Fachgeschäft da wir dort bei evtl. anfallenden Reparaturen einen Ersatzwagen bekommen (sowas würde ich gleich vorher erfragen

)
Der Preis war zwar auch nicht ohne, aber ich denke das war es uns Wert und er ist ja hoffentlich auch einige Zeit in Gebrauch.
Joa, ich glaub das wars erstmal, viel geschrieben aber ich hoffe dass dir das ein wenig weiterhilft in dem Kinderwagen-Jungle. Ist nicht ganz einfach, ich würde ins Geschäft fahren und gucken was es so gibt, Probefahren, versuchen ins Auto zu packen etc. Ausprobieren ob man den Wagen leicht zusammenfalten kann, dass sind alles Dinge die später dann wichtig sind und wo man sich über was unpraktisches vllt. sehr lange ärgert.
Lg
Sham