Ich mache das seit über einem Jahr zum Thema beim Kinderarzt nur irgendwie weißt der auch nicht so richtig, was man machen soll. Ab dem 6. Monat sollte man zufüttern, da auch in der Muttermilch Giftstoffe sind und da sKind einfach mehr benötigt. Solange die Kleine Normalgewicht hat soll ich mir keine Sorgen machen, es würde schon irgendwann kommen.
Mein Mann hat seit dem 6. Monat immer mal versucht ihr Fläschchen zu geben oder zu füttern, es hat nicht geklappt. Er hätte auch mal gerne was gemacht.
Ich hätte auch gerne mal Fläschchen gegeben und sie gefüttert, aber sie wollte nie.
Sie wirft sich nach hinten und heult und hört gar nicht mehr auf. Meine Versuche sie nicht zu stillen haben nach ein paar Stunden immer aufgehört. Sie fängt herzzerreißend an zu heulen krabbelt einen weinend hinterher. Tu ich sie ins Bett heult sie und hört gar nicht mehr auf.
Im Moment testet sie mich eh. Sie fliegt hin und fängt an ein Heulgesicht zu ziehen, ich ignoriere und mache was anderes und sie spielt weiter ohne zu weinen. Wäre ich drauf eingegangen, wäre das Geheule groß geworden.
Beim Essen machen wir es inzwischen auch so, sie darf sich von meinen Teller bedienen oder bekommt von mir was in die Hand und dann Essen wir und reden normal und ignorieren sie ein wenig. So landet das Zeug wenigstens schonmal in den Mund. Zu viel Aufmerksamkeit darf man ihr nicht geben.
Nur das sie nach zwei Stunden die Milch absichtlich erbricht kann ich mir nicht vorstellen. Da werde ich den Arzt mal fragen.
Mein Mann meint immer, das mit dem Essen kommt schon von alleine irgendwann. Ihm stört es nicht, dass ich sie noch so lange stille. Ich will nicht mehr, habe es hier ja schon öfter zum Thema gemacht und das mit dem Milchabpumpen habe ich mir auch schon überlegt, solangsam gewöhne ich mich auch an den Gedanken. Ich finde das so unnatürlich, deswegen wollte ich eigentlich nicht, aber irgendwie muss eine Veränderung eintreten.
Irgendwie fühle ich mich manchmal schon als Versagerin, dass ich das mit dem Abstillen nicht schaffe. :'(
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